amnesty international Gruppe 1181 Gifhorn



ai-Kerze
Unser aktueller Fall:

Bewohner der Dörfer Hadidiya und Humsa

in der Westbankregion Jordantal
(Besetzte Palästinensische Gebiete)

Die palästinensische Bevölkerung, die in Jordantal wohnte, lange bevor die israelische Armee das Westjordanland 1967 besetzte, wurde und wird immer wieder von den israelischen Behörden wegen ihrer Volkszugehörigkeit diskriminiert und ist besonderem Druck ausgesetzt.

Nach internationalem Recht ist Israel als Besatzungsmacht dazu verpflichtet, die Menschenrechte der lokalen palästinensischen Bevölkerung in den besetzten Gebieten zu respektieren, einschließlich ihres Rechts auf Freiheit von Diskriminierung und des Rechts auf Bewegungsfreiheit, Eigentum und angemessene Lebendstandard.

Die Bewohner von Hadidiya und Humsa versuchen seit den 1980 Jahren gegen die Abrissanordnungen der israelischen Armee rechtlich vorzugehen. Sie sind unmittelbar gefährdet, durch die israelische Armee aus ihren Häusern zwangsweise vertrieben zu werden. Die Bewohner sind Einschränkungen ihrer Bewegungsfreiheit unterworfen während sie unter der permanenten Bedrohung leben, dass ihre Häuser zerstört und sie aus dem Gebiet vertrieben werden. Ihnen wird außerdem der Zugang zu Wasser und Land verweigert, das sie für ihr Überleben brauchen.

Die Beschlagnahmung des Traktors und des Wassertanks machen den Erwerb von Wasser schwieriger und bedroht weiter ihr Überleben in der Region. Die israelische Armee ist entschlossen, die Einwohner der Dörfer aus dem Gebiet zu vertreiben.

Die Forderungen und Ziel dieser Fallakte sind, dass die Zwangsräumungen enden, die Bewohner freien Zugang zu Wasser erhalten und ihr Recht auf Wohnen in Würde geachtet und respektiert wird.