amnesty international Gruppe 1181 Gifhorn



ai-Kerze
Was kann man tun?

Wenn Sie die Arbeit von amnesty international unterstützen möchten, so gibt es vielfältige Möglichkeiten, sei es passiv z.B. durch Förderung und Spenden oder sei es aktiv, sei es als Mitglied in einer Gruppe oder sei es beim Schreiben von Unterstützerbriefen.


1. "Schreib mal wieder"

Ein wichtiger Teil der Arbeit für amnesty international ist das Schreiben von Briefen an Behörden und Regierungsstellen, um auf mögliche Menschenrechtsverletzungen aufmerksam zu machen und dagegen zu protestieren, denn nichts fürchten Regierungen mehr, als dass ihre Menschenrechtsverletzungen in das Licht der Öffentlichkeit gezerrt werden. Es gibt zwei Arten von Briefaktionen, nämlich die "Urgent Actions" und die "Appellfälle":

Bei den sogenannten "Urgent Actions", den Eilaktionen, handelt es sich um eine Art von Frühwarnsystem. Sobald eine neue Menschenrechtsverletzung wie z.B. eine willkürliche Festnahme, ein "Verschwindenlassen", Morddrohungen, drohende Folterung oder eine geplante Hinrichtung bei amnesty bekannt wird, wird eine Urgent Action gestartet. Tausende von Menschen schreiben umgehend Briefe, um rechtzeitig einzugreifen. Fast die Hälfte der Urgent Actions führt zu einer Verbesserung der kritisierten bzw. öffentlich gemachten Situation.

Appellfälle sind Briefaktionen im Rahmen von längerfristigen Aktionen. Während es bei den Urgent Actions vor allem auf Schnelligkeit ankommt, wirken die Appelle und "Briefe gegen das Vergessen" durch ihre große Anzahl. Auch hier sind die Erfolgschancen ähnlich zufriedenstellend wie bei den Urgent Actions.

Wenn Sie selbst Briefe im Rahmen von Urgent Actions oder Appellfällen schreiben wollen, finden Sie viele Vorschläge und Hinweise auf der Internetseite von amnesty Deutschland. Briefe gegen das Vergessen können Sie auch als Email abonnieren, sei es in Deutsch oder in Englisch. Und Sie können natürlich auch an der "4 pro Jahr"-Aktion unserer Gifhorner Gruppe teilnehmen.


2. "Mach mit"

Wenn Sie Mitglied bei amnesty international werden möchten, können Sie das sowohl als Einzelmitglied, als auch als Gruppenmitglied:

Einzelmitglieder unterstützen die ai-Menschenrechtsarbeit durch ihre Teilnahme an Briefaktionen und durch ihren jährlichen Mitgliedsbeitrag. Jedes Einzelmitglied erhält regelmäßig das Magazin ai-Journal.

Als Gruppenmitglied arbeiten Sie regelmäßig z.B. in unserer Gifhorner Gruppe mit. Dazu gehören bei uns die regelmäßigen Gruppentreffen, die Teilnahme an Informationsständen oder die Mitarbeit bei Veranstaltungen. Was wir so alles im letzten Jahr gemacht haben, finden Sie in unserem Jahresbericht. Weitere Informationen über unsere Gruppe finden Sie hier. Aktive Gruppenmitglieder zahlen übrigens keinen persönlichen Jahresbeitrag, sondern investieren dafür ihre Zeit und Arbeit.

Neben den klassischen lokalen amnesty-Gruppen gibt es, vor allem in größeren Städten, auch noch spezielle Gruppen zu besonderen Menschenrechtsthemen, zu einzelnen Ländern oder als Asylgruppe. Außerdem gibt es Schüler-, Jugend- und Hochschulgruppen, die sich für amnesty international einsetzen.


3. "Money, Money, Money ..."

Auch amnesty international braucht Geld, z.B. für Recherchearbeit vor Ort, für Lobbyarbeit bei politisch Verantwortlichen oder für die Unterstützung von lokalen Menschenrechtlern. Amnesty finanziert sich ausschließlich aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen, um finanziell und politisch unabhängig zu bleiben. Sie können die Arbeit von amnesty international als Förderer bzw. Förderin durch einen regelmäßigen Jahresbeitrag unterstützen. Natürlich sind auch einmalige Spenden willkommen, während Erbschaften bzw. Vermächtnisse wiederum helfen, die Arbeit langfristig planbar und sicher zu machen. Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite von amnesty.

4. "Wo laufen Sie denn?"

Waren das schon genug Vorschläge oder möchten Sie noch mehr tun? Wie wäre es dann, wenn Sie sich als Laufbotschafter/in für die Menschenrechte einsetzen: veranstalten Sie einen Lauf für die Menschenrechte zugunsten von amnesty international. Genaueres finden Sie auch hier auf der Internetseite von amnesty.