amnesty international Gruppe 1181 Gifhorn



ai-Kerze
Zwischen Idee ...

"Jeder Mensch hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person."
(Artikel 3 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, verkündet von der Generalversammlung der Vereinten Nationen am 10. Dezember 1948 in Paris)


... und Wirklichkeit  

Knapp fünf Jahrzehnte nach der Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte befinden sich aufgrund ihrer Überzeugung weltweit zigtausende von Menschen im Gefängnis. Viele werden ohne Anklage oder Gerichtsverfahren in Haft gehalten. Folter und Todesstrafe sind weit verbreitet. Hunderte von Menschen werden in jedem Jahr hingerichtet. Keine Region der Erde bleibt von unzähligen und anhaltenden Angriffen gegen die Würde des Menschen verschont.

Diese Menschenrechtsverletzungen verlangen nach einer internationalen Antwort. Die Menschenrechte haben über alle nationalen, rassischen und ideologischen Schranken hinweg Allgemeingültigkeit und ihr Schutz liegt in der Verantwortung aller. Auf dieser Grundüberzeugung basiert die Arbeit von amnesty international.


Was ist amnesty international?

amnesty international ist eine politisch und wirtschaftlich unabhängige, weltweite, ehrenamtlich arbeitende Bewegung, die sich mit friedlichen Mitteln für die Menschenrechte einsetzt. Grundlage ihrer Arbeit sind die 30 Artikel der "Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte" der Vereinten Nationen.

Amnesty international setzt sich u.a. ein ...
  • gegen Folter, willkürliche Verhaftung und "Verschwindenlassen"
  • für den Schutz von Menschenrechtsverteidigerinnen und -verteidigern
  • gegen Straflosigkeit für Menschenrechtsverletzer
  • für faire und zügige Gerichtsverfahren
  • gegen die Todesstrafe
  • für politisches Asyl und politisch Verfolgte
  • gegen internationalen Waffenhandel
  • für Minderheiten wie z.B. indigene Gemeinschaften.
Die Arbeit von amnesty international erfordert großen persönlichen Einsatz vieler engagierter Mitglieder. Allein durch die Arbeit dieser Helfer ist es möglich, Menschenrechtsverletzungen in allen Teilen der Welt publik zu machen und so, durch öffentlichen Druck, weitere Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu verhindern.

Amnesty international geht zurück auf den britische Rechtsanwalt Peter Benenson, der am 28. Mai 1961 in einem ganzseitigen Zeitungsartikel in der britischen Wochenzeitung "The Observer" unter dem Titel "Die vergessenen Gefangenen" die Verurteilung zweier portugiesischer Studenten zu langjährigen Gefängnisstrafen anprangerte, weil diese in einem Lokal auf die Freiheit angestoßen hatten. Die Reaktion auf diesen Artikel führte zur Gründung von amnesty international.